Jedes Jahr im Februar beschenken sich die Liebenden auf der ganzen Welt. Dabei ist es ganz egal, was geschenkt wird, Hauptsache es kommt von Herzen. Einer der beliebtesten Wege seine Zuneigung auszudrücken, ist natürlich gute Schokolade. Aber warum beschenken wir uns eigentlich am 14. Februar, wie feiern andere Länder den Valentinstag und was kann man den Liebsten schenken?

Wer hat nicht schon einmal die Behauptung vernommen, dass der Valentinstag nur die Erfindung von Chocolatiers und Floristen ist. Dabei hat die Tradition, den 14. Februar mit seinem Partner oder seiner Partnerin zu verbringen und sich zu beschenken, ihren Ursprung – wenn auch in anderer Form – in der Antike.

469 n. Chr. von Papst Gelasius als Gedenktag für den Heiligen Valentinus eingeführt, galt er bis 1969 überall auf der Welt als katholischer Feiertag, an dem Gottesdienste gehalten und Ehepaare gesegnet wurden.

Den Erzählungen nach soll sich der Heilige Valentin von Terni als katholischer Bischof über das Trauverbot von Kaiser Claudius II hinweggesetzt haben. Die Eheschließung von Liebenden aus unterschiedlichen Ständen und Völkern war bei Strafe untersagt. Ebenso war es Soldaten verboten, ihre geliebten Frauen zu ehelichen. Er traute die unglücklich Verliebten dennoch und wurde dafür im Jahr 269 als Märtyrer hingerichtet.

Es handelt sich hierbei jedoch nur um Legenden rund um das Leben von Valentin von Terni. In dieser Verbindung findet sich auch immer wieder der Name Valentin von Rom. Es wird angenommen, dass über die Jahre die Vitae mehrerer Märtyrer zusammenflossen und sich daraus die Geschichten um den Heiligen Valentinus formten. Ein weiterer Mythos besagt, dass alle Ehen, die Bischof Valentinus geschlossen hat, unter einem guten Stern standen und bis zuletzt glücklich waren. Nicht nur deshalb wurde er bald als Parton der Liebe verehrt.

Valentine card 1876Seit dem Mittelalter haben sich seitdem verschiedene Traditionen um den 14. Februar entwickelt. So galt in Frankreich und England unter anderem die Vorstellung, dass sich junge Frauen in den ersten Mann, den sie am Valentinstag erblicken, verlieben und diesen auch heiraten. So konnte sich jeder unverheiratete „Valentin“ seine „Valentine“ wählen und diese mit Blumen, Süßigkeiten oder Schmuck beschenken.

Als Ursprung für das Verschenken von Blumen und Karten zum Valentinstag gilt im Übrigen der englische Schriftsteller Samuel Pepys. Er lebte von 1633 bis 1703 und schickte seiner Gattin zum Valentinstag einen Liebesbrief, welche darauf mit einem Blumenstrauß antwortete. Von da an wurde dieser Brauch von der noblen englischen Gesellschaft nachgeahmt.

Valentins Schokolade

Valentinstag in aller Welt

Mittlerweile gibt es überall auf der Welt die verschiedensten Traditionen, wie der Valentinstag von Paaren begannen wird.

In Italien zum Beispiel treffen sich Liebespaare an Brücken oder an Gewässern, wo sie ein sogenanntes Liebesschloss mit ihren Initialen anbringen. Anschließend werfen sie den Schlüssel ins Wasser und wünschen sich dabei etwas. Wie beim Wunsch zu einer Sternschnuppe, dürfen diese danach nicht ausgesprochen werden, um wirklich in Erfüllung zu gehen.

Während man in England Karten, Blumen und Pralinen verschenkt, wird in Wales am 25. Januar „Dydd Santes Dwynwen“ gefeiert. Der walisische Heilige Dwynwen wird als Schutzpatron der Liebenden geehrt, indem man kleine Geschenke und traditionelle, filigran geschnitzte Holzlöffel, die sogenannten „Love Spoons“ austauscht. In Irland hingegen pilgern Christen am 14. Februar nach Dublin in die Karmelitenkirche zu den Reliquien des heiligen Valentin von Rom. Vor seinem Schrein beten viele in der Hoffnung, endlich die wahre Liebe zu finden.

In den USA werden rund um den Valentinstag Schätzungen zufolge ca. eine Milliarde Valentinskarten verschickt. Vor allem unter Schülern beliebt ist die Tradition, dem oder der Angebeteten anonyme Karten und Rosen zu schicken. Hierbei gilt: Wer die meisten Karten oder Blumen erhält, steigt in der Beliebtheit auf.

Seit 1936 ist der Valentinstag in Japan bekannt. Im Gegensatz zu anderen Ländern, wo die Männer hauptsächlich Blumen und Karten an ihre Liebste verschenken, hält sich hier ein eher ungewöhnlicher Brauch. In Japan schenken nur Frauen ihren Männern Schokolade. Aber damit nicht genug: Frauen beschenken auch ihre Kollegen, Mitschüler und Lehrer.

Wussten Sie, dass man zwischen „Honmei“-Schokolade und „Giri“-Schokolade unterscheidet? „Giri“ steht für Verpflichtung und wird in erster Linie an Kollegen und Mitschüler verschenkt. Man sagt somit danke für die gute Zusammenarbeit. Wohingegen „Honmei“ für „wahre Gefühle“ steht. Diese ist für Ehemänner, Freunde und den Schwarm vorbehalten.

Unsere Herzboxen

Geschenkideen für Mann und Frau

Jedes Jahr steht man vor derselben Frage – Was nur der oder dem Liebsten schenken?

Sehr beliebt und definitiv ein Zeichen das von Herzen kommt, ist das selber machen von Pralinen oder anderen Leckerrein. Die richtige Schokolade ist dabei äußerst wichtig. Wir empfehlen dafür unserer Hausmischungen. Die kleinen Covertüre Drops lassen sich besonders einfach schmelzen und verarbeiten und schmecken nicht nur in heißer Milch gut.

Hier noch ein Tipp: Wir empfehlen das auflösen der Drops in einem Wasserbad, da so die Chance verringert wird, dass die Schokolade anbrennt. Achten sie darauf, dass beim schmelzen keine Feuchtigkeit in die Schokoladenmasse gerät. Diese wird sonst krisselig und unbrauchbar für feine Schokoladenüberzüge.

Weiße Schokolade wird sehr gern als Glasur für Pralinen oder Cake Pops verwendet. Hierbei sollte man darauf achten, dass weiße Schokolade empfindlicher als Vollmilch oder dunkle Schokolade ist. Sie sollte nicht zu stark erhitzt werden, da sie durch ihren niedrigeren Schmelzpunkt sonst gerinnt und bröckelig wird. Wenn dies der Fall sein sollte empfehlen wir die Masse kurz aus dem Wasserbad zu nehmen und etwas Butter oder Margarine unterzumischen.

Wer keine Zeit oder Geschick für das selber machen von Pralinen oder Gebäck hat, für den haben wir zum Beispiel die leckere italienische Pralinenselektionen von Venchi. 11 feine Pralinen bestehend aus cremigen Schichtnougat-Würfeln, Mousse-Trüffeln oder kleinen Schokoladenherzen. Das lässt Herzen höherschlagen.

Von Italien nach Frankreich zu Michel Cluizel, einem unserer Spezialisten was feine Trüffel und Pralinen angeht. Mit seiner Kreation Coeurs N°8 hat sich die Manufaktur wieder einmal selbst übertroffen. 8 feine Pralinenherzen mit cremiger 70%iger dunkler Plantage Riachuelo Schokoladenganache und Pralinen-Ganache aus roten Früchten gefüllt, präsentiert in einer edlen und romantischen Verpackung. Wir lieben es!

Liebesnachrichten für Dich!

Das schreiben kleiner Liebesnachrichten, sollte man unserer Meinung nach, nicht nur am Valentinstag zelebrieren. Wer seinem Partner oder seiner Partnerin kleine Liebesnachrichten für ein ganzes Jahr schenkt, hat einen besonderen Platz in unserem Herzen. Einfach ein kleines Kompliment, warum man den anderen so sehr Liebt oder wofür man ihn schätzt auf einen kleinen Zettel schreiben und in ein Glas stecken. Da aber so ein Glas mit Zetteln, doch nicht allzu romantisch aussieht, haben wir einen kleinen Tipp für sie. Füllen sie das Glas doch mit kleinen roten Vollmilchherzen von Caffarel auf. Die Schokoladenherzen bestehen aus 40%iger Vollmilchschokolade und sind in glitzernder, roter Folie mit einem lieben Gruß auf der Innenseite verpackt. Das bringt Farbe und Romantik in ihr Geschenk.

Genießen Sie den Valentinstag mit ihren Liebsten und mit einem guten Stück Schokolade.

 

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