Heute zieht es uns in die ungarische Hauptstadt. Budapest verbindet man wahrscheinlich nicht unbedingt mit der Herstellung von Schokolade, doch wir finden sie eben überall – die besten Schokoladen der Welt.

Direkt an der Donau liegt die kleine Schokoladenmanufaktur des Ehepaares Zsolt Szabad und Katalin Csiszar. Hier fertigen und verkaufen sie seit 2005 ihre handgemachten Schokoladenspezialitäten unter dem Namen Rózsavölgyi.

Trocknung der Kaklaobohnen in Madagaska

Die Kakaobohnen für ihre Schokoladen beziehen sie direkt von befreundeten Kakaobauern aus Venezuela und Madagaskar. Diese sind bekannt für den Anbau seltener Edelkakao-Sorten. Durch die langjährige Erfahrung bei der Verarbeitung der Kakaofrüchte können sich die Aromen der Kakaobohnen besonders intensiv entwickeln. Dies schaffen die Kakaobauern durch immer weiter optimierte Techniken im Bereich der Fermentation und Trocknung der Bohnen.

Sind die Kakaobohnen bereit zur Verarbeitung, werden sie hier in Budapest nach traditionellem Verfahren verarbeitet, bean-to-bar, alles vor Ort. Durch leichtes Rösten und langes Conchieren werden die Aromen des Kakaos erhalten. In Kombination mit Zutaten aus der Region entstehen klassische Schokoladenspezialitäten, die auch schon mehrfach ausgezeichnet wurden.

Qualität und Einzigartigkeit

Aber auch Ausgefallenes verlässt den kleinen Betrieb: Zum Beispiel die weiße Schokolade mit gepopptem Reis, grünem Matcha-Tee, schwarzem Sesam, etwas Ingwer und norwegischem Lachsöl – eine Schokolade die alle Sushi-Liebhaber glücklich macht!

Aber nicht nur geschmacklich sind die Schokoladentafeln kleine Kunstwerke. Optisch ähneln sie traditionellen Kaminfliesen – ungarische Formen und Muster lassen das Auge mitessen.

Rózsavölgyi Schokoladen

Verpackt werden die kleinen Kunstwerke von Hand: In wunderschönem Papier und knisterndem Pergament. Hier kommt kein Plastik unter, dafür bis zu 95 % recyceltes Papier.

Altes Handwerk in neuem Design – wir freuen uns über diese Entdeckung.

 

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