… warm, süß, intensiv. In weihnachtlichem Gebäck ist er nicht weg zudenken, doch kann er darüber hinaus im ganzen Jahr Verwendung finden. Durch seine leicht holzig-erdige Note verleiht er Speisen und Gebäck ein süß­liches Aroma mit einer dezenten Schärfe. Doch wo kommt er eigentlich her? Was ist Zimt eigentlich?

Sri Lanka: Der Inselstaat im Indischen Ozean hieß noch bis 1972 Ceylon. Hier findet man eines der ältesten Gewürze, welches schon vor 4000 Jahren in China und Indien verwendet wurde. Im Jahr 1502 wurde es erstmalig nach Europa gebracht – portugiesische Seefahrer landeten vier Jahre zuvor auf der südindischen Insel Ceylon. Daher hat der echte Zimtbaum auch seinen Namen: Ceylon-Zimt.

Ein Gewürz aus der getrockneten Rinde des Zimtbaums

Mit einer Wuchshöhe von bis zu 18 Metern ist der immergrüne Baum schlecht zu bewirtschaften. Also wird er kultiviert und gestutzt. Auf diese Weise bilden sich Äste und Zweige deren Rinde zur Gewinnung von Zimt genutzt werden. Sein Aroma geht auf das im Baum enthaltene Zimtöl zurück. Aber nicht nur die Rinde des Baumes wird verwendet. Zimtblätter werden unter anderem als Ersatz für indische Lorbeerblätter genutzt. Junge, unreife und getrocknete Zimtblüten nutzen auch wir als Gewürz – wir kennen sie als „Zimtnelken“.

Taza Schokolade mit Zimt

Zimt ist nicht gleich Zimt

In der Lebensmittelindustrie wird oft mit günstigeren Zimtsorten oder Ersatzstoffen gearbeitet. Der hauptsächlich vom Chinesischen Zimtbaum stammende „Cassia Zimt“ sollte zum Beispiel nur in Maßen verzehrt werden, da er einen erhöhten Cumarin-Gehalt besitzt. Cumarin steht im Verdacht die Leber zu schädigen und krebserregend zu sein.

Bei Zimtstangen ist eine Unterscheidung von Ceylon und anderen Zimtsorten ziemlich einfach: Während sich beim echten Zimt mehrere, feine Lagen zu einer geschlossenen Stange zusammenrollen bestehen andere Zimtsorten aus einer einzelnen, dicken Rindenschicht. Diese rollt sich an beiden Enden ein und ergibt so keine geschlossene Stange. Der Querschnitt einer echten Zimtstange ähnelt einer Zigarre.

Dolfin Schokoladenauswahl

Zimtgenuss

Vor allem zur Weihnachtszeit lieben wir es, Zimt in der Küche zu verwenden. Beim Backen, zum Verfeinern von Getränken oder einfach als angenehmen Raumduft – Zimt macht es schön heimelig. Aber auch in der Schokolade kommt Zimt gut zur Geltung, ob als Tafel oder zum Trinken. Kakao und Zimt harmonieren wunderbar miteinander. Das zeigt uns auch der belgische Schokoladenhersteller DOLFIN der seinen Schokoladen gern mit besten Gewürzen das gewisse Extra verleiht.

 

 

Unsere Empfehlung